Über Mich

Über Mich


Lernen Sie mich  kennen

1969 geboren, in einer Zeit des wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Wandels in Deutschland, bin ich in Hagen groß geworden. Seit jener Zeit habe ich mich an diesem Wandel aktiv beteiligt, besonders in wirtschaftlicher Hinsicht. Dem Wohlergehen der Menschheit verpflichtet, bewegte ich mich neben meiner Handelsmarke HDV®, innerhalb der Spannungsbogen zwischen DAX notierten Unternehmen und privater Betreuung nach BTG. Geschäfte mit DAX Unternehmen gehören genau so zu meinem Leben wie die Handelsmarke HDV® oder der Berufsbetreuer nach BTG….. Neu hinzugekommen, durch Liebe und Leidenschaft zu Geschichte und Biografien, besonders der eigenen 400 Jahre alten Familiengeschichte, ist mein Geschäftsbereich Antiquitäten & Kunst in der Schatzinsel Hagen als Freier Sachverständiger für Antiquitäten & Hausrat so wie Nachlässe...

"Im Schatzbuch der Grafschaft Mark aus dem Jahre 1486 ist der Name Höfinghoff noch nicht erwähnt. Es werden wohl in Voerde Leute genannt, die den Namen "vom Hofe" tragen (Jakob op dem Hove und syn Broder). Der Wohnplatz dieser Leute war gewiss der spätere Höfinghof; denn im weitem Umkreis lag kein anderer größerer Hof dem Dorfe so nahe. Dann mag man wohl um 1500 den Hofeserbpächter "den Höving" genannt haben. (Dieser Name kommt im Hellweg noch heute vielfach vor.) Nun geschah es in jener Zeit im Westfälischen oft, dass man den Leuten den Hofesnamen als Familiennamen gab. Dabei wurde auch oft die Endsilbe "hof" (gesprochen und meist geschrieben: "hoff") hinzugenommen. So hieß schon 1547 der Hof "der Höfinghof" und demnach wurde auch der Erbpächter "Höfinghoff" genannt.

Der Name Höfinghoff wird zuerst in der hier abgedruckten Urkunde aus dem Jahre 1547 erwähnt. (Er wird natürlich in dieser Urkunde, die halb hochdeutsch, halb plattdeutsch verfasst ist, anders geschrieben ("Houynckhauv").Um 1600 ist Hans Kotthaus Erbpächter des Hofes. Er stammt offenbar von dem ca. 3 Kilometer weiter nach Breckerfeld hin gelegenen Gut Kotthausen. Er aber und seine Nachkommen werden von den Leuten nach ihrem Wohnsitz "Höfinghoff" genannt. Um 1680 ist der eigentliche Name Kotthaus dort ganz verschwunden und die Familienglieder heißen und schreiben nur noch Höfinghoff. (Ein solcher Namenswechsel ist nicht verwunderlich, nannten sich damals alle Leute nach ihrem Wohnplatz. Erst um 1700 und später entwickelte sich aus den Hofesnamen der Familienname. Nur in den Städten gab es schon viel früher Familiennamen.) Doch war es schon um 1600 Sitte, dass man die Leute, die von einem größeren Hofe stammten, auch wenn sie weggezogen waren, nicht sofort nach dem neuen Wohnsitz nannte, sondern ihnen den alten Namen ihres Geburtshofes gab. Ein solcher war der uns unbekannte Sohn (X) des Hans Kotthaus, der nach Verneis bei Voerde zog. Er wurde wohl anfangs X vom Höfinghofe, später aber einfach X Höfinghoff genannt. Und dieser Name blieb nun auch seinen Nachkommen."

""Der Antiquitätenladen „Die Schatzinsel" ist in Hagen ein Begriff. Thomas Höfinghoff bekam u.a. viele Dokumente aus dem Nachlaß Hagens und Friedrich Harkorts. Darin fanden sich auf einmal Verbindungen zu seiner Familie. Nachdem in einem Dokument ein Rudolph Hagen erwähnt wurde, forschte er weiter. Und so konnte eine erstaunliche Ahnenreihe aufgestellt werden, wobei der häufige Begriff „Hagen" anfangs schon ein wenig für Verwirrung sorgten konnte. Hier ein Versuch, das etwas zu entwirren.

Beginnen wir in Hagen. Erstmals erwähnt wird ein Hof Hagen um das Jahr 1070 in Schriften des Kölner Erzbischofs Anno II. Aus diesem Hof hat sich dann im Laufe der Jahrhunderte ein Kirchdorf entwickelt.

Die von der Hagen, ein markbrandenburgisches Uradelsgeschlecht, viel später einfach nur Hagen genannt, stammen ursprünglich aus den Land der Grafen von Lindow-Ruppin. Sie waren dort bis Mitte des 19. Jahrh. ansässig. Auch dort wurde ein Hof von Hagen genannt, auf dem die Hagen wahrscheinlich lebten.
 
Die namentliche urkundliche Erwähnung der Hagen begann mit Petrus de Hage (1307) und Hans von dem Hage (1307). Letzterer erschien später zwischen 1370 und 1378 im Gefolge des Grafen Albrecht von Lindow-Ruppin und wird 1381 als Vasall des Erzbischofs von Magdeburg genannt. 1441 kam fast das gesamte Ländchen Lindow-Ruppin für die nächsten 500 Jahre in den Besitz der weitverzweigten Familie von der Hagen als markgräflich brandenburgische Lehensnehmer. Die Familie von der Hagen, die bis dahin in ihrem einfachen Fachwerkgebäude gewohnt hatte, errichtete im Jahre 1792 am nördlichen Ende des Gutsparkes ein kleines Schloß. Auch das anfangs erwähnte Gericht und Kirchspiel Hagen gehörte zeitweise zu den Besitzungen der Grafen Lindow-Ruppin und fiel 1609/1666 durch Erbfolge an Brandenburg-Preußen.

Andere Hagen findet man im Einschreibebuch des Klosters Dobbertin. Töchter der Familien Hagen aus dem Hause Gülzow, Zibühl und Stieten aus den Jahren 1733–1789 fanden Aufnahme in das dortige adelige Damenstift. Charlotta Sophia von Hagen (1729–1818) war von 1800 bis 1818 als Domina die Vorsteherin des Konvents. Ihr Wappenschild mit zwei anhängenden Ordenskreuzen befindet sich auf der Nonnenempore in der Klosterkirche, entstanden aus dem Wappenschild der Familie Hagen.

Nun nähern wir uns langsam der Familie Hagen in Hagen. In der preußischen Adelslegitimation am 5. April 1803 in Berlin finden sich unter Beilegung des väterlichen Namens und Wappens für Friedrich Heinrich von der Hagen (1780–1856), natürlicher Sohn des Leopold von der Hagen (1747–1814), Gutsherr auf Schmiedeberg (Angermünde, Uckermark).

Die Familie Hagen wohnte also über Jahrhunderte im Brandenburgischen, wahrscheinlich auf dem Hof von Hagen. Durch den Mititärdienst zogen Teile der Familie nach Berlin, knapp 70 km entfernt von Lindow. Höfinghoffs Ururgroßvater Rudolph Hagen wurde 1866 in Berlin geboren,. Die Familie wohnte in der Nähe der Hagenstraße in Grunewald. Später erwarb ein Kusin ein Haus in der Hagenstraße. Hagen diente unter Major Straßbug im 1 Weltkrieg. Ebenfalls in Berlin, wurde Höfinghoffs Urgroßvater Richard Hagen am 15. Oktober 1899 geboren. Die Familie Hagen übersiedelte nach dem Kriege nach Hagen. Der Paradedegen und die Kopfbedeckung des Rudolph Hagen befinden sich heute noch im Besitz Thomas Höfinghoffs. 

Der Urgroßvater Richard Hagen war Unteroffizier im 2. Weltkrieg in Tarnapol bis 1943. Er erhielt für seine humane und soziale Führung im Kriegsgefangenenlager Tarnapol ein Abschiedsgeschenk von den russischen Kriegsgefangenen. Auch das befindet sich noch im Besitz der Familie. Gestorben ist Richard Hagen am 2.Mai 1978 in Lindow, der alten Heimat der Hagen. Ein Vergleich der Postkarte mit einem heutigen Bild zeigt, daß das alte Wohnhaus noch steht, in dem auch Thomas Höfinghoff glückliche Ferien in der Kindheit erleben durfte.

Mit dem Tod seines Urgroßvaters endete die männliche Linie der Hagen. Höfinghoffs Oma ist eine geborene Hagen, bekam natürlich durch zwei Ehen andere Namen.

So war es dem glücklichen Zufall des Auffindens der Dokumente zu verdanken, daß Thomas Höfinghoff seine Ahnenreihe über Jahrhunderte zurückverfolgen konnte, die bisher bei seinem Ururgroßvater endete.
Eine nur auf den ersten Blick verwirrende Geschichte, wie ein Hagen von von Hagen nach Hagen kommt.

Höfinghoffs Oma, geb. Hagen in Hagen, sagt heute noch mit 89 Jahren:
„Mir behagte es gar nicht, als geborene Hagen nach Hagen zu ziehen."
( Historiker Norbert Kramer)
Share by: